Arbeitsmedizin

Im Arbeitsleben sind Mitarbeiter bei bestimmten Tätigkeiten oder an bestimmten Arbeitsplätzen besonderen Anforderungen, Belastungen und Gefahren ausgesetzt. Damit der Mitarbeiter für die Tätigkeit körperlich geeignet ist und weder der Mitarbeiter noch andere Personen gefährdet werden, sieht der Gesetzgeber arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen vor.

 

Ein Unternehmer darf Mitarbeiter erst dann an diesen Arbeitsplätzen oder in diesen Tätigkeiten beschäftigen, wenn die Mindestanforderungen der Gesundheitsuntersuchung erfüllt wurden.

 

Wir führen sowohl die arbeitsmedizinische ­Vorsorgeuntersuchung der Augen und des ­Sehvermögens für Bildschirmarbeitsplätze (G37) als auch für Fahr-, Steuer- und Überwachungs­tätigkeiten (G25) durch.

Untersuchung für Bildschirmarbeitsplätze (G37)

Die G37-Untesuchung umfasst:

  • Erhebung der allgemeinen gesundheitlichen Verfassung (allgemeine Anamnese) unter Berücksichtigung der speziellen Arbeitplatzgegebenheiten (Arbeitsanamnese)
  • Prüfung der Augen und des Sehvermögens:
    - Sehrschärfe
    - Räumliches Sehen
    - Stellung der Augen, bzw. Sehachsen
    - Farbensinn
    - Gesichtsfeld

 

Die Kosten der Untersuchung werden vom Arbeitgeber getragen.

Untersuchung für Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (G25)

Die G25-Untersuchung umfasst:

  • Sehschärfe
  • Räumliches Sehen
  • Farbensehen Gesichtsfeld
  • Dämmerungssehen
  • Blendungsempfindlichkeit

Ergebnisse

Nach der Untersuchung wird festgestellt, ob gegen die vorgesehen oder ausgeübte Tätigkeit:

  • keine gesundheitlichen Bedenken,
  • keine gesundheitlichen Bedenken unter bestimmten Voraussetzungen,
  • befristete gesundheitliche Bedenken oder
  • dauernde gesundheitliche Bedenken ­bestehen.

 

Das Tragen von Sehhilfen begründet keine gesundheitlichen Bedenken, sofern hierdurch eine ausreichende Sehschärfe erreicht wird.

 

Über das Ergebnis wird eine Bescheinigung ­ausgestellt.